Schulung "Chemische Wasseranalyse und Interpretation der Ergebnisse" am 28.08.04 in Bad Friedrichshall - Kochendorf

Teilnehmer:

Heckler, Jürgen ASV Bad Friedr`hall   Baierschmitt, Elmar HFV-Künzelsau
Hack, Erich FV Heilbronn   Hauber, Josef HFV-Künzelsau
Wirth, Günther FV Heilbronn   Abel, Karl HFV-Künzelsau
Zornik, Ewald FV Heilbronn   Frank, Marianne ASV Bad Friedr`hall
Motz, Georg ASV Ruchsen   Frank, Hans ASV Bad Friedr`hall
Ullrich, Roland ASV Ruchsen   Wolf, Martin SFV Gochsen
Mangold, Holger HFV-Künzelsau   Hirschläger, Wilfried SFV Gochsen

Referent: Marco Sander

Die  meisten Gewässerwarte sind zwar in der Lage eine Chemische Wasseranalyse durchzuführen, aber die Interpretation der gemessenen Parameter bereitet doch vielen Schwierigkeiten. Aus diesem Grund hat die Hegegemeinschaft diese Schulung Ihren Mitgliedern angeboten. Den die genauen Kenntnis seines Wassers und seine Zusammensetzung ermöglicht dem Gewässerwart eine sinnvolle und qualifizierte Bewirtschaftung. An dieser Stelle sollte auch einmal gesagt werden das die Bedeutung eines fachlich versierten Gewässerwartes, in Bezug auf die Gewässerbewirtschaftung,  nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Zu  erfolgte eine herzliche Begrüßung durch Hans Frank, verantwortlicher Gewässerwart des gastgebenden Vereines " Bad Friedrichshall-Kochendorf".  Danach ging man zum eigentlichen Thema über. Der Referent Dipl. Biologe H. Sander begann damit, die Wichtigkeit regelmäßiger chemischer Wasseranalysen zu betonen. Beim evtl. Eintritt eines Schadenfalles kann man anhand der hoffentlich vorhandenen Aufzeichnungen den vorhergehenden Zustand eines Gewässers nachweisen.  Nun wurden chemische und biologische Untersuchung, in Bezug auf Ihre Eigenarten und Wertigkeiten, miteinander verglichen. Die Biologische Untersuchung ist zeitaufwendiger und mathematisch nicht so genau, zeigt aber ein Langzeitbild des untersuchten Gewässers, die Chemische Untersuchung ist schneller durchzuführen und liefert genaue Ergebnisse, zeigt aber nur eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Probenentnahme.  Nun ging man auf die verschiedenen Parameter, ihre Entstehung und ihr Zusammenspiel, ein. Auch ihre Auswirkungen wurden eingehend behandelt. Das Ganze wurde nicht als trockener Monolog von H. Sander geführt, sondern als angeregte Diskussion, bei der alle Anwesende Ihre Erfahrungen und auch Ihre Fragen einbrachten. Jetzt aber ging man zum praktischen Teil über. Unter der Führung von Hans Frank als Ortskundigen ging man daran, das Erlernte praktisch am Wasser umzusetzen. Dabei konnten noch einige Probleme bei der Analyse ausgeräumt werden.